Himalaya Fair Trekking

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Körperliche Voraussetzungen bei Trekkingtouren

Generell sollten Sie vor Ihrem Trek Ihren Hausarzt über Ihr Vorhaben informieren. Dies gilt besonders für herz- oder kreislauf­geschädigte Personen! Nutzen Sie diesen Besuch auch zur Auffrischung Ihrer Reiseapotheke.

Fast alle angebotenen Treks können vom durchschnittlich gut trainierten Bergwanderer bewältigt werden. Eingeplante Reservetage auf den meisten Touren erlauben es, sich zwischendurch zu erholen. Dennoch, und das kennen Sie ja auch vom Wandern in unseren heimischen Bergen: Die hohen Pässe sowie einige der hohen Aussichtsberge erfordern neben einer guten Grundkondition auch eine Portion Willenskraft zur Bekämpfung des „inneren Schweinehundes“.

Die Etappen ab ca. 3.500 m Meereshöhe sind so ausgelegt, dass eine optimale Akklimatisierung gewährleistet ist. Bei Einhaltung einer Steigrate von ca. 500 Höhenmetern pro Tag und zusätzlichen Akklimatisationstagen ist fast jeder gesunde Mensch in der Lage, sich diesen Höhen anzupassen.

Den beschriebenen Tourenabläufen liegen durchschnittliche Witterungsverhältnisse und ein reibungsloser Ablauf zu Grunde. Nichtvorhersehbare Umstände wie schlechtes Wetter, Flugunregelmäßigkeiten oder Erfordernisse, die sich aus der Gruppe heraus ergeben, können ein Abweichen vom ursprünglichen Zeitplan erfordern.

Leicht, schwer, mittelschwer

Was bedeutet das? Lesen Sie die Kriterien bitte aufmerksam durch und suchen Sie sich einen für Sie geeigneten Trek aus. Denn nur was wirklich passt macht Freude. Sicher können unsere Definitionen nicht dem persönlichen Empfinden eines jeden Einzelnen gerecht werden. Sie dienen als Orientierungshilfe. Für Ihre individuelle Beratung steht Ihnen unser Team jederzeit gern zur Verfügung.

Leicht: Als leicht stufen wir Treks ein, welche eine tägliche Gehzeit von 5 bis 6 Stunden nicht überschreiten. Es werden maximal 1.000 Höhenmeter an einem Tag bewältigt, und selbst das ist schon eher die Ausnahme. Die größten erreichten Höhen liegen deutlich unter 5.000 m. Technische Schwierigkeiten haben Sie nicht zu erwarten.

Mittelschwer: Die Gehzeiten betragen auch hier durchschnittlich 5 bis 6 Stunden täglich, doch können es bei einer Passüberquerung auch einmal 10 Stunden sein. Dabei werden bis zu 1.700 Höhenmeter an einem Tag aufgestiegen und absolute Höhen von über 5.000 m erreicht. Die dazu erforderliche Höhenakklimatisierung erfolgt während des Treks. Die Höhenanpassung geschieht durch langsames Aufsteigen und speziell eingeplante Akklimatisationstage. Einige Passagen können Trittsicherheit verlangen, hohe Pässe sind unter Umständen verschneit. Auch mittelschwere Touren haben bei Normalbedingungen keine größeren technische Schwierigkeiten.

Schwer: Auf schweren Treks sind Gehzeiten von 6 bis 8 Stunden oder länger die Regel. Es werden mehrfach Höhen von über 5.000 m erreicht. Zu überquerende Pässe erfordern Trittsicherheit. Die Treks führen oftmals in entlegene Gebiete, die Wege befinden sich teilweise in schlechtem Zustand.  Sind technische Schwierigkeiten zu bewältigen, werden sie in der jeweiligen Tourenbeschreibung genannt.

Schwere Hochtour: Bei Hochtouren, zum Beispiel der Besteigung des Island Peak, handelt es sich nicht mehr um einfache Trekkinggipfel, sondern um eine ernsthafte bergsteigerische Unternehmungen. Der geübte Umgang mit Seil, Pickel und Steigeisen ist ebenso Voraussetzung wie sicheres seilfreies Gehen in bis zu 30° steilem Firngelände. Steilere Passagen werden von den begleitenden „Climbing Sherpas“ mit Fixseilen versichert. Auch konditionell stellen diese Hochtouren höhere Ansprüche als die übrigen Treks.